
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
seit nunmehr einem Jahr hält uns COVID-19 alle in Atem. Alle Bereiche sowohl des beruflichen wie auch des privaten Lebens werden meist negativ durch COVID-19 beeinflusst. Für unsere Patienten bedeutet COVID-19 Mehrbelastung, Unsicherheit und Sorge vor zusätzlichen gesundheitlichen Risiken. Zusätzlich werden scheinbar bis vor einem Jahr „normal“ anmutende Dinge, wie der Besuch von Angehörigen und Freunden bei Entbundenen oder im Krankenhaus behandelten Patienten extrem erschwert und zeitweise unmöglich.
Wir ärztlich tätigen Kollegen leben im Spagat zwischen familiären und betriebswirtschaftlichen Herausforderungen, die durch die COVID Pandemie an uns gestellt werden, und dem Wunsch, durch gute und menschliche Medizin für unsere Patienten Schaden von diesen abzuwenden.
Lassen Sie uns in diesen „Zeiten ohne Erfahrungswerte und funktionierenden Kompass“ einander virtuell zusammenfinden und Fakten zusammentragen und die aktuellen Erfordernisse an die frauenärztliche Tätigkeit diskutieren und uns gegenseitig auf diese Weise zu unterstützen.
Wir hoffen auf rege Teilnahme und Austausch
Ihre
Prof. Dr. med. Tanja Fehm
Prof. Dr. med. Eugen Ruckhäberle